KUQ Blog – Was uns bewegt

  • Das Exodus – Festival

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    Vielen Dank für diese Veranstaltung 👍🏻

  • Ich und Du

    „Nur Menschen, die fähig sind, einander wahrhaft DU zu sagen, können miteinander wahrhaft WIR sagen.“
    Martin Buber

     

    TĂĽre19

  • Gewaltanstieg und Leistungsverfall

    Das Deutsche Schulbarometer vermerkt,
    dass 46 % der befragten Lehrkräfte als größte Herausforderung ihres Arbeitsalltags
    das Verhalten der SchĂĽler sehen: 11 % mehr als noch 2025.
    Die Hauptursache sei mit 25 % problematisches Sozialverhalten, gefolgt von mangelnder Motivation,
    fehlendem Lernwillen (13 %) und psychischen Problemen (7 %).

    Dem zunehmenden Leistungsverfall an Grundschulen soll nun mit dem bundesweiten Projekt Klasse
    0 bzw. ABC-Klassen begegnet werden, da Kinder mit immer weniger Vorläuferfähigkeiten eingeschult
    werden: 87% der befragten Grundschullehrkräfte gaben an, dass Kinder in der 1. Klasse deutlich mehr
    Defizite aufweisen als noch vor zehn Jahren. Immer weniger Erstklässler seien beschulbar! Ein großes
    Problem ist es, dass sich Eltern immer weniger Zeit fĂĽr ihre Kinder nehmen.

    Weil häufig beide Eltern arbeiten und und Kinder in Krippen und Kitas abgegeben werden, fehlt leider zu
    oft die familiäre elterliche Förderung. Wenn sich das Motto: Früher fördern statt später reparieren aber
    mehr Familien zu eigen machten, wĂĽrden manche der oben geschilderten Probleme gar nicht entstehen.
    Der Staat kann elterliche Fürsorge und Förderung nicht ersetzen!

    Lehrer beklagen ebenso eine starke Verrohung unter Kindern und Jugendlichen.
    Zudem hätten sie eine deutlich abgenommene Frustrationstoleranz:
    Bereits Kleinigkeiten reichten im Schulalltag, um zur Eskalation zu fĂĽhren.

    „Wir merken sehr stark, dass der digitale Raum dazu beigetragen hat, dass Quantität und Qualität an Gewaltvorfällen gestiegen sind.
    Und was mich sehr erschrocken hat, ist, dass unsere Grundschulen einen deutlichen Gewaltanstieg vermerken“
    (Katharina GĂĽnther-WĂĽnsch, Senatorin fĂĽr Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin).
    Smartphones in Schulen haben Frankreich, Ă–sterreich und Griechenland bereits verboten, Irland und Tschechien planen es,
    Australien hat ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige verhängt, Spanien plant es ebenfalls.
    Das Alter der StrafmĂĽndigkeit hat Schweden wegen eskalierender Gewalt gesenkt.

    WC-Räume z.B., einer der wenigen Orte, an denen sich Schüler der Aufsicht der Lehrer entziehen können, werden zunehmend verschmutzt oder beschädigt.
    Eine Schule in Bad Bentheim hat daher elektronische Zugangsschlüssel installiert, sodass Schüler die WCs nur mit personalisierten Zugangstoken öffnen.
    Sobald der nächste Schüler oder Lehrer einen Schaden an der Anlage feststellt und diesen meldet, lässt sich anhand der Daten feststellen, wer zuletzt dort war.
    So sei es gelungen, die Toiletten sauber und intakt zu halten.
    Das mag fĂĽr manchen nach zu viel Ăśberwachung klingen: Ist die MaĂźnahme wirklich notwendig? Direktorin Simone Wipking sagt:
    „Wir haben gute Gründe: wöchentlicher Vandalismus, die Toiletten sind verdreckt, die Deckel werden zertreten – die Schüler kommen auf Ideen,
    die man sich nicht vorstellen kann. In Kreativität wäre das Note 1.“

    Der bundesweit deutliche Anstieg der Kinderkriminalität in den vergangenen Jahren war auch Thema der Innenministerkonferenz in Hamburg.

    So viel geklaut wie noch nie: 2025 wurden in Deutschland Waren im Wert von 4,33 Milliarden Euro gestohlen.
    Ein Rekordverlust durch Diebstahl für den Einzelhandel. Der Anteil der tatverdächtigen Kinder hat seit 2016 zugenommen und betrug 2025 4,6%.

    Beim sexuellen Missbrauch von Kindern waren 2025 die Tatverdächtigen fast ein Drittel (31,4 %) selbst Kinder und Jugendliche.
    Die Zunahme von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen betrug im Vergleich zum Vorjahr + 4,7%
    (Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen).
    Die Zahl der Vergewaltigungen, sexueller Nötigung und Übergriffe insgesamt ist seit 2018 um 71,7% gestiegen (BKA-Chef Münch).

    Mehr dazu: Verantwortung fĂĽr die Familie e.V.

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  • Abgelehnte Friedensangebote

  • Das menschliche Leben

    Das menschliche Leben ist, wenn man ständig fürchtet,
    dass es endet, schon nicht mehr Leben.
    Denn auf diese Weise ist es ein ständiges Fürchten, nicht Leben.
    Und wenn ständiges Fürchten, dann ein ständiges Gemartertwerden.
    Wenn aber ständige Marter, wo ist da wahres Leben?

    Augustinus

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  • Foto des Tages

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  • Kinofilm des Jahres: Block 10

  • Foto des Tages 🤩

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  • WofĂĽr zahlen die Palästinenser heute den Preis?

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    In wenigen Sätzen das Leid der Palästinenser erklärt:

    Wer nicht will, der hat schon.

    Oder noch deutlicher: Wer den Hals nicht voll genug kriegt, der geht am Ende leer aus.

    Wofür zahlen die Palästinenser heute den Preis?

    Viele Menschen in Deutschland hören ständig vom Leid der Palästinenser. Wesentlich seltener wird darüber gesprochen, wie die heutige Situation überhaupt entstanden ist.

    1922 wurde das britische Mandatsgebiet Palästina faktisch geteilt. Auf rund 77 Prozent des Mandatsgebiets entstand Transjordanien, das spätere Königreich Jordanien.

    1947 verabschiedeten die Vereinten Nationen den Teilungsplan fĂĽr das verbleibende Gebiet westlich des Jordans. Vorgesehen waren zwei Staaten: ein jĂĽdischer und ein arabischer.

    Die jĂĽdische Seite akzeptierte den Plan.

    Die arabischen Führer lehnten ihn ab und eröffneten stattdessen einen Krieg gegen den neu gegründeten Staat Israel.

    Nach dem Waffenstillstand von 1949 existierte kein arabisch-palästinensischer Staat. Das Westjordanland wurde von Jordanien besetzt und annektiert, der Gazastreifen von Ägypten kontrolliert. Niemand gründete dort einen unabhängigen Palästinenserstaat.

    1964 entstand die PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation). Ihr Ziel war nicht die Befreiung von Gebieten unter jordanischer oder ägyptischer Kontrolle, sondern die „Befreiung“ Israels.

    1967 folgte der nächste Krieg. Die arabischen Staaten verloren erneut. Israel gewann Gebiete hinzu, die zuvor von Jordanien und Ägypten kontrolliert worden waren.

    1973 wurde ein weiterer Versuch unternommen, Israel militärisch zu besiegen. Auch dieser scheiterte.

    Seit Jahrzehnten wird der Welt vermittelt, man sei nun endlich bereit für Frieden. Doch die Geschichte erzählt ein komplizierteres Bild.

    1993 begann der Oslo-Friedensprozess. Israel erkannte die PLO an. Gleichzeitig erschütterten zahlreiche Selbstmordanschläge Busse, Cafés, Restaurants und Einkaufszentren in Israel.

    Im Jahr 2000 legte Israels Premierminister Ehud Barak Yassir Arafat nach Angaben des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton ein weitreichendes Angebot vor, das einen palästinensischen Staat auf nahezu dem gesamten Westjordanland und Gaza vorsah. Arafat lehnte ab.

    Es folgte die Zweite Intifada. Über 1.000 Israelis wurden bei Terroranschlägen ermordet.

    2005 zog sich Israel vollständig aus dem Gazastreifen zurück. Jeder israelische Soldat und jeder israelische Siedler verließ das Gebiet. Die Hoffnung war, dass Gaza zu einem friedlichen Nachbarn werden könnte.

    Die weitere Entwicklung ist bekannt: Hamas übernahm die Kontrolle, tausende Raketen wurden auf israelische Städte abgefeuert, und am 7. Oktober 2023 erlebte Israel das schlimmste Massaker an Juden seit dem Holocaust.

    2008 unterbreitete Premierminister Ehud Olmert Mahmud Abbas erneut ein weitreichendes Friedensangebot. Auch dieses wurde nicht angenommen.

    Deshalb stellen viele Israelis eine einfache Frage:

    Wie oft soll Israel noch einen eigenen Staat, eigenes Territorium und Sicherheitsrisiken anbieten, wenn jede Ablehnung am Ende zu neuer Gewalt fĂĽhrt?

    Ein weiterer Punkt wird in Europa oft ĂĽbersehen:

    Rund zwei Millionen arabische Bürger leben heute in Israel. Sie besitzen das Wahlrecht, sitzen im Parlament, arbeiten als Ärzte, Richter, Unternehmer, Professoren und Offiziere.

    Auch Drusen und Tscherkessen sind fester Bestandteil der israelischen Gesellschaft und dienen teilweise sogar in der Armee.

    Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur, was Israel tun sollte.

    Sondern auch:

    Welche Verantwortung tragen die palästinensischen Führungen für die Entscheidungen der letzten hundert Jahre – und deren Folgen für ihr eigenes Volk?

  • Gesehen ganz am Anfang

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